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Räucherfiguren: Handwerkskunst, die Duft verbreitet
Das Prinzip ist seit über 150 Jahren unverändert: Die Figur ist hohl und besteht aus zwei Teilen. Im Inneren des Unterteils wird ein brennendes Räucherkerzchen platziert, und durch den Mund (oder eine andere Öffnung) entweicht der duftende Qualm.
Die Klassiker: Berufe und Waldleute
Traditionell spiegeln Räuchermänner das tägliche Leben und die harte Arbeit im Erzgebirge wider:
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Der Bergmann: In seiner schwarzen Paradeuniform, oft mit Schachthut und Geleucht.
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Der Nachtwächter: Mit Hellebarde, Laterne und Horn - ein Wächter über den Schlaf der Bewohner.
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Waldleute: Pilzsammler, Holzfäller oder Jäger, oft mit winzigen Accessoires wie Körben, Beilen oder Gewehren ausgestattet.
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Handwerker: Ob Tischler, Bäcker oder Schornsteinfeger - fast jede Zunft hat ihr hölzernes Denkmal.
Moderne Räucherwelt: Von Kugelmann bis Kantenhocker
Das Design hat sich in den letzten Jahrzehnten rasant entwickelt, um auch junge Sammler zu begeistern:
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Kugelräuchermänner: Extrem sympathisch, rund und oft humorvoll.
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Kantenhocker: Diese Figuren haben angewinkelte Beine und sitzen entspannt auf Regalkanten, Treppenstufen oder Fensterbrettern. Sie bringen eine lässige Dynamik in die Dekoration.
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Räucherfrauen: Lange Zeit eine Seltenheit, gibt es heute wunderbare "Raacherweibel" - von der gemütlichen Oma im Sessel bis zur modernen Marktfrau.
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Räucherhäuser & Öfen: Wer keine menschliche Figur möchte, greift zu Miniatur-Kachelöfen, Waldhütten oder Dampflokomotiven, aus denen es herrlich qualmt.